Scheinselbstständigkeit vermeiden: Rechtssicherheit durch das Statusfeststellungsverfahren

Scheinselbstständigkeit kann für Auftraggeber teuer werden. Wird im Rahmen einer Betriebsprüfung festgestellt, dass ein Auftragnehmer sozialversicherungsrechtlich als Arbeitnehmer gilt, drohen hohe Nachzahlungen. Das Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV bietet eine rechtssichere Möglichkeit, frühzeitig Klarheit zu schaffen und rückwirkende Beitragsforderungen in der Regel zu vermeiden.

Vom Arbeitgeber übernommene Bußgelder gelten als steuerpflichtiger Arbeitslohn

Übernimmt der Arbeitgeber ein Bußgeld für seinen Mitarbeiter, wird es steuerlich schnell heikel. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs gilt die Zahlung in der Regel als steuerpflichtiger Arbeitslohn. Wann eine Versteuerung droht und warum ein angebliches betriebliches Interesse meist keine Rolle spielt, erfahren Sie hier.

Arbeitssuche nach der Kündigung

Nach der Kündigung einfach abwarten? Keine gute Idee! Wer auf Annahmeverzugslohn hofft, muss aktiv bleiben. Das Bundesarbeitsgericht hat klargestellt: Arbeitnehmer sind verpflichtet, zumutbare Jobs nicht „böswillig“ abzulehnen – sonst droht der Verlust des Lohnanspruchs. Erfahre, was Beschäftigte jetzt beachten müssen und wie Arbeitgeber rechtlich vorbeugen können.

Krank durch Tattoo – kein Anspruch auf Lohnfortzahlung

Wer sich freiwillig ein Tattoo stechen lässt und danach krank wird, hat laut LAG Schleswig-Holstein keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung.
Der Grund: Wer sich bewusst einem vermeidbaren Gesundheitsrisiko aussetzt, handelt grob fahrlässig – und trägt die Folgen selbst.

Dienstwagen trotz Krankheit – was nach sechs Wochen Entgeltfortzahlung gilt

Viele Arbeitnehmer dürfen ihren Firmenwagen auch privat nutzen. Doch was passiert, wenn die Entgeltfortzahlung endet? Das LAG Hessen hat klargestellt: Ohne Lohn kein Anspruch auf den Dienstwagen – und unklare Vertragsklauseln helfen Arbeitgebern nicht weiter. Erfahre, worauf Arbeitnehmer und Arbeitgeber jetzt achten sollten.